Europastadt Bocholt

Europaflagge (Ausschnitt)In Bocholt ticken die Uhren europäisch. Als Grenzstadt zu den Niederlanden – die deutsch-niederländische Grenze läuft übrigens direkt durch den Stadtteil Suderwick - hat Bocholt schon frühzeitig erkannt, wie wichtig grenzüberschreitende Kontakte sind. Lange bevor im Jahre 1957 die damalige EWG und heutige EG offiziell gegründet wurde, bestand bereits eine enge freundschaftliche Verbundenheit zu den niederländischen Nachbargemeinden sowie zu den Städten Rossendale in Großbritannien und Bocholt in Belgien. Mit Rossendale und Bocholt/Belgien sowie Aurillac - Arpajon-sur-Cère in Frankreich bestehen zwischenzeitlich offizielle Städtepartnerschaften. Darüber hinaus entwickelten sich im Laufe der Jahre intensive freundschaftliche Beziehungen auch zu den Städten Akmene in Litauen und Wuxi in China. Seit Jahrzehnten stattfindende Schüleraustauschmaßnahmen mit europäischen und nicht europäischen Schulen tragen überdies schon bei Kindern und Jugendlichen dazu bei, die nötige Sensibilität und Verständnis für Menschen anderer Nationen zu entwickeln, andere Kulturen und Gebräuche kennenzulernen, sich in einem anderen Land zurechtzufinden und anzupassen. All das wiederum fördert Völkerverständigung. Und Völkerverständigung wiederum ist die Basis für Zusammenhalt und eine friedvolle Zukunft.

Bocholt versteht diese Form der Verschwisterungen mit anderen europäischen und interkontinentalen Kommunen und Bildungseinrichtungen als Bausteine des neuen Europa, durch die Grenzen überwunden werden und Nationen zusammenwachsen. Als ein wichtiges Instrument, um die europäische Identität auf lokaler Ebene – d.h. der Ebene, die den europäischen Bürgerinnen und Bürgern am nächsten ist - zu fördern.